Dienstag, 2. Oktober 2007

Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 40/2007

Was sind deine fünf Lieblingsstrickblogs und warum? fragt diese Woche das Wollschaf

Ich habe definitiv viel mehr Lieblingsblogs als nur fünf. Nebst meiner Linkliste lese ich sehr gerne in sehr vielen noch nicht gelinkten Blogs mit.

Dienstag, 25. September 2007

Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 39/2007

Unlängst wurde gefragt, welches das letzte Strickbuch war, daß Ihr Euch gekauft habt. Mich würde dagegen interessieren, was das skurilste bzw. ausgefallenste Strickbuch (oder anderes Handarbeitsbuch) war, daß Ihr Euch je gekauft habt. fragt das Wollschaf...

Da fällt mir nichts Ausgefallenes ein, ausser meine vielen Strickhefte aus den Achtzigern, die in einer Ecke vor sich hinschlummern; verglichen mit der jetzigen Mode kann man sie schon noch als skurril bezeichnen ;).

Donnerstag, 20. September 2007

Basteln mit "Tante Hobbys"

Manche Frauen haben einen Schuhtick, ich einen Taschentick. Ich horte Unmengen von Taschen zuhause. Viele davon habe ich entweder gar nicht oder sehr wenig getragen. Ja, was macht man mit so vielen Taschen, die zum Teil nicht mehr modern aber immer noch neuwertig sind? Wegwerfen? Bringe ich nicht übers Herz. Verschenken? Einige schon. Zur Altkleidersammlung geben? Habe ich auch, aber es sind immer noch welche übrig.

Also hat Frau Hobbys überlegt und ist zum Schluss gekommen, dass sie ihre alten Taschen verschiedentlich recyclen kann. So wurde kurzerhand eine Bastelstunde einberufen. Ja, ja, ihr ahnt schon, die beiden Lieblingsnichten mussten ebenfalls dran glauben, denn eine Bastelstunde ohne meine beiden hübschen? Nee, kommt nicht in Frage!

Gerüstet mit einem Berg von Taschen, Knöpfen, Scheren, Leim, Nadel, Faden etc. etc. haben wir uns an die Arbeit gemacht. Zuerst wurden die Taschen auseinandergeschnitten. Manche Teile wurden in Herzform usw. ausgeschnitten, um damit die Jacken, Kinderhosen u. ä. zu verschönern, mit den Restlichen die zuvor erstandenen Hefte eingefasst. Die ausgeschnittenen Teile wurden auf den Heftdeckel geklebt und an den Innenkanten genäht. Zwei lange Tage und heftige Handgelenk- und Rückenschmerzen später entstanden diese Werke:

benim
Da diese Bastelarbeiten in meiner noch Bloglosen-Zeit stattfand, kann ich euch leider den vorher-nachher-Effekt nicht zeigen, aber soviel sei gesagt, die Heftdeckel waren aus beigefarbenem dicken Karton.


canta3
Die karierten haben die Kinder selber gemacht und geschmückt, nein, das war keine Tasche sondern mein alter Rock *gg*.


arka_tan
Die Reisverschlüsse und Täschchen habe ich drangelassen so können sie weiterhin genutzt werden und machen das Heft zu etwas Besonderem.


kitap2_vor


lio_arka
Das Lieblingsstück, speziell angefertigt für einen wunderbaren Menschen.

handy
Und zum Schluss noch diese Kleinigkeiten: Ein Täschchen für mein Handy und eins für meine Digikamera mit Extrafach für den USB-Stick, ja, ja, hab eben an (fast) alles gedacht :-).

Wenn ich irgendwann einmal wieder genug Energie verspüren sollte, werde ich mich meinen Alben widmen; vorläufig habe ich aber genug von Bastelei :)). Die Arbeit hat uns allen sehr viel Spass gemacht und zwei Hefte wurden schon verschenkt.

Ich hoffe, dass ich euch damit inspirieren konnte und würde mich sehr freuen, wenn ich dann eure Werke ebenfalls bewundern könnte.

Dienstag, 18. September 2007

Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 38/2007

Du findest ein Garn in Deinem Stash, das Du in einem Anfall geistiger Umnachtung gekauft haben musst. Was machst Du damit? Verkaufen? Verschenken? Oder wegwerfen? fragt das Wollschaf

Ich hab viele solcher Wolle, wo ich mich manchmal Frage, wie ich die hätte kaufen können, aber ist trotzdem kein Problem. Solche Wolle gebe ich meinen beiden Nichten, damit sie Stricken lernen und da wir auch gerne basteln, weben etc., kann ich diese Garne immer wieder gut gebrauchen. Daher kommt ein Wegwerfen nicht in Frage.

Dienstag, 11. September 2007

Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 37/2007

Hast du schon von dem "Fluch" gehört, dass eine Beziehung angeblich kaputt geht, wenn man seinem Partner zu früh einen Pullover strickt? Ist bei dir schon einmal eine Partnerschaft nach dem Stricken eines Pullovers für den Partner zerbrochen?
Falls nicht, wie lange kanntest du deinen Partner, bevor du das erste größere Projekt für ihn in Angriff genommen hast?
fragt diese Woche das Wollschaf

Hahaha, was für eine Frage! Weder habe ich was davon gehört noch habe ich je einen Pullover für irgendeinen Partner gestrickt. Bisher hat mich auch keiner darum gebeten; und ich stricke für andere nur dann, wenn man mich gaaannz lieb darum bittet ;))).

Freitag, 7. September 2007

Resteverwertung

Ein längst vergessenes Strickstück habe ich beim Aufräumen entdeckt; keine Ahnung wie ich es bezeichnen soll, eine Art trägerloses Kleidungsstück das man über ein Top anziehen kann. Auf der Skizze erkennt man einigermassen wie es später aussehen soll. Meine liebe, kreative Nichte (11j) hat es für sich entworfen; die Idee, die Farbauswahl und das Muster stammen von ihr höchstpersönlich und ich darf es stricken :)). Beide Garne sind Reste aus meinem Stash und bestehen aus 100% Baumwolle.
kare3


Auch diese Kapuzenjacke entstand exakt nach ihren Vorstellungen. Für die Jacke habe ich vier verschiedene Sorten von Effektgarnen gebraucht. Ideale Resteverwertung.
tia tia1
Das Foto beweist auch, die Jacke wird öfters und gerne getragen *freu*.
Garnverbrauch: ca. 350 g
Start: Anfang 2006
Ende: Anfang 2007

Dienstag, 4. September 2007

Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 36/2007

Wenn du einen Handarbeitsladen eröffnen würdest, was würdest du alles mit ins Sortiment nehmen? fragt diese Woche das Wollschaf

Also, mein (Traum)Handarbeitsladen würde eher ein riesengrosser Hobby + Freizeitladen in hellen, freundlichen Farben sein.

Da wären z.B. breites Sortiment an Wolle und Garnen (nebst Edelwolle auch plastisches – eben für jeden Geschmack),
Strick-, Häkel-, Näh- und Bastelutensilien von A-Z,
Strickbücher und –Hefte, auch für Anfänger,
Schöne Stoffe und Knöpfe,
Da ich auch sehr gerne male natürlich Malzubehör,
Eine Bibliothek (div. Taschenbücher und Fachbücher für all das, was ich im Sortiment habe),
Gemütliche Couchs und Tische, Getränkeautomat, Kaffeemaschine (und der Duft von frischgemahlenem Kaffee, lädt ja richtig zum Verweilen an, mmmh…),

Das ist alles, was mir im Moment einfällt, Träume eben…

Ach, noch etwas: zwar ist das nicht die Frage aber wenn die Rede von Handarbeitsläden ist, möchte ich es hier noch erwähnen: nette, kompetente Verkäuferinnen braucht es auch, die einen nicht auf Schritt und Tritt verfolgen als wäre jeder Kunde ein potenzieller Verbrecher oder diese ständige Fragerei: „Suchen Sie etwas Bestimmtes? ..., Kann ich Ihnen auch helfen? ...“ – „Nein! Ich möchte mich doch nur in aller Ruhe umschauen, wenn ich Fragen habe dann komme ich auf Sie zu!“ Ist das wirklich so schwer zum nachvollziehen? Wieso können diese snobistische Verkäuferinnen in Wollläden (natürlich sind nicht alle so), die Leute nicht in Ruhe lassen? Das nervt nämlich so dermassen, dass man am liebsten den Laden sofort wieder verlassen möchte. Das ist nicht behilflich sein sondern aufdringlich sein. So, das musste jetzt raus.

Freitag, 31. August 2007

Wolltruhe

Meine Wollvorräte lagern seit einiger Zeit in dieser Truhe. Mein netter Nachbar hat sie mir verschenkt. Er hat sie, ein Eigenentwurf von ihm, vor ca. 60 Jahren für die Aussteuer seiner Frau schreinern lassen. Sie starb leider schon vor 10 Jahren. Da er keine Verwendung mehr für die Truhe hatte, durfte ich sie haben - ich fühle mich sehr geehrt und werde diese Truhe immer in Ehren halten.
wolltruhe

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